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Hadid, Zaha


Hadid, Zaha
Zaha Hadid wurde 1950 in Bagdad geboren und zählt heute zu den bekanntesten und einflussreichsten Architekten der Gegenwart. Nachdem Sie ihr Studium 1977 an der Londoner Architectural Association beendet hatte, wurde sie Partner im Office for Metropolitain Architecture (OMA) von Rem Koolhaas und gründete schließlich 1987 ihr eigenes Studio mit Sitz in London. Erste Bekanntheit erlangte sie durch ihre Teilnahme an der von Philip Johnson und Mark Wigley 1988 im New Yorker Museum of Modern Art inszenierten Ausstellung „Deconstructivist Architecture“, bei der die damals neue Stilrichtung des Dekonstruktivismus erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Nach anfänglich eher zurückhaltender Auftragslage gelang ihr schließlich 1993 mit dem Feuerwehrhaus für Vitra in Weil am Rhein der internationale Durchbruch. Zu ihren seitdem realisierten Entwürfen zählen unter anderem das Phaeno Science Center in Wolfsburg, das BMW-Werk in Leipzig, eine Skischanze bei Innsbruck sowie das Contemporary Arts Center in Cincinnati. 2004 wurde Zaha Hadid als erste und bisher einzige Frau mit dem Pritzker-Preis, der weltweit höchsten Auszeichnung für Architektur, geehrt.

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